Stationäre Vorsorge und Rehabilitation

Mutter-Kind-Kuren
und
Kuren für Schwangere

Für starke Familien und gegen Kinderarmut ...

Für starke Familien und gegen Kinderarmut - Bundeskabinett beschließt Entwurf für Starke-Familien-Gesetz

Der Staat will bessere Bedingungen für Geringverdiener mit Kindern schaffen, um Kinderarmut zu bekämpfen.

Alleinerziehende und Geringverdiener mit Kindern sollen es künftig leichter haben, finanziell über die Runden zu kommen. Die Bundesregierung hat das sogenannte Starke-Familien-Gesetz verabschiedet, das zu weniger Kinderarmut beitragen soll.

Ein Baustein, mit dem das gelingen soll, ist der Kinderzuschlag - er soll verhindern, dass Familien allein wegen ihrer Kinder auf Hartz IV angewiesen sind. Zum 1. Juli 2019 soll er um 15 Euro auf dann 185 Euro pro Kind und Monat steigen. Zugleich werden Einkünfte des Kindes - zum Beispiel Unterhaltszahlungen - weniger stark berücksichtigt, was besonders Alleinerziehenden zu Gute kommt. Künftig sollen zwei Millionen Kinder in Deutschland einen Anspruch auf Kinderzuschlag haben.

Überschreiten die Eltern die obere Einkommensgrenze für den Leistungsanspruch, fällt diese ab 2020 nicht mehr abrupt weg, sondern läuft allmählich aus. Die Neuregelung werde "das Leben von Familien mit Kindern spürbar verbessern, in denen das Geld trotz Arbeit knapp ist", sagte Familienministerin Franziska Giffey (SPD).

Mehr Geld für Schulstarterpaket

Auch bei den Leistungen des Bildungs- und Teilhabepakets sind mit dem neuen Gesetz zahlreiche Verbesserungen geplant. Kritiker und Sozialverbände hatten immer wieder bemängelt, wegen komplizierter Beantragung nähmen viele die Leistungen nicht wahr. Das soll nun besser werden. So soll etwa die finanzielle Unterstützung für den Schulbedarf erhöht werden. Bislang zahlte der Staat für Schulhefte, Stifte, Farben und Ranzen pro Schuljahr 100 Euro. Ab August sind es 150 Euro. Zudem soll der Eigenanteil beim Schulessen und der Schülerbeförderung wegfallen. Einen Anspruch auf Lernförderung soll es künftig auch dann geben, wenn ein Kind noch nicht unmittelbar versetzungsgefährdet ist. Nun muss der Gesetzentwurf noch durch den Bundesrat.

9. Januar 2019, 11:40 Uhr Quelle: ZEIT ONLINE

Alle Beiträge anzeigen

Wir verwenden Cookies, um unseren Internetauftritt zu verbessern. Durch die weitere Nutzung der Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Datenschutz | Impressum